Vorträge

BUCERIUS LAB LECTURES:
April / Mai 2016

Lecture-Veranstaltungsflyer als PDF-Datei herunterladen.

Andreas_Roedder

Termin:

Mo. 09.05. / 19:00 Uhr / Bucerius Law School

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Vortrag – MONTAG 9. Mai 2016

Mensch und Technik. Ein historisches Triple-A-Rating

 

Was dem frühen 21. Jahrhundert die Digitalisierung, war den Zeitgenossen der Jahrhundertwende die Elektrizität: eine Erfahrung scheinbar richtungsloser Beschleunigung, die schwindelig und nervös machte. Überhaupt hatte schon das 19. Jahrhundert Vieles erlebt, was uns heute neu erscheint: die Überwindung von Raum und Zeit, die Erschütterung lange geglaubter Gewissheiten. Andreas Rödder zeigt an historischen Beispielen, dass es Muster im Umgang der Menschen mit technologischem Wandel gibt – und was wir daraus für das digitale Zeitalter lernen können.

Andreas Rödder ist seit 2005 Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er beschäftigt sich mit Wertewandelsprozessen im 20. Jahrhundert sowie mit der jüngsten Zeitgeschichte seit 1990. Vor kurzem ist sein Buch 21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart erschienen.

Yvonne_Hofstetter

Termin:

Mi. 25.05. / 19:00 Uhr / Bucerius Law School

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Vortrag – Mittwoch 25. Mai 2016

Wie Algorithmen das Recht und unsere Demokratie herausfordern

 

Yvonne Hofstetter ist Juristin und Essayistin. Sie hat ihre Gedanken zu Big Data und zur Nutzung intelligenter Algorithmen mehrfach prominent dargelegt. Zuletzt hat sie das Buch Sie wissen alles. Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen vorgelegt.

Lotter-Copyright-Sarah-Paulus

Rückschau:

Lecture Wolf Lotter

Di. 12.04. / 19:00 Uhr / Bucerius Law School

Rückblick
VORTRAG – Dienstag 12.4.2016

Die Kreative Revolution oder: Was wir vom Silicon Valley lernen müssen, um in die Wissensgesellschaft zu kommen

 

Wolf Lotter ist Journalist und Mitbegründer von brand eins. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie die Transformation von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft gelingen kann. Zuletzt ist von ihm das Buch Zivilkapitalismus. Wir können auch anders erschienen.

Vorträge/Workshop:
Bucerius Lab Lunch Session #1
Montag, 23. Mai 2016 / 12:15 Uhr / Betahaus Hamburg

Das Ende der Arbeit wie wir sie kennen:
Sechs Szenarien für Deutschlands Arbeitswelt 2030

Quelle: betahaus Hamburg

Die Lunch Sessions des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung gehören zu einer Reihe von Vorträgen und Workshops, um die gesellschaftlichen Herausforderungen und Folgen des digitalen Wandels zu diskutieren. Ziel der Begegnungen im Betahaus Hamburg ist es, Experten der Community mit externen Experten und Gästen zusammen zu bringen, um über diese Herausforderungen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu sprechen und gemeinsam Lösungsideen weiter zu denken. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei.

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Rückblick

BUCERIUS LAB Symposium 2016
Videos vom Symposium
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Datum: 19. und 20. Februar 2016
Ort: Kampnagel, Hamburg

FR 19. – SA 20. Februar 2016

Die kalifornische Herausforderung

In was für einer digitalen Zukunft wollen wir leben?

Update 7.3.2016

Zwei spannende Tage auf Kampnagel liegen nun hinter uns – vielen Dank an Sie, Liebe Teilnehmer*innen, Liebe Referent*innen und Workshopteilnehmer*innen! Diskutieren und twittern Sie gerne weiter unter dem Hashtag #buceriuslab – oder schicken uns Ihre Kommentare, Anregungen und Ideen auf Facebook. Eine Videodokumentation der Tagung ist nun auf unserer Homepage abrufbar – weitere Videomitschnitte von ganzen Vorträgen finden Sie jetzt in unserer Video-Mediathek.

Ihr Bucerius Lab Team
der ZEIT-Stiftung

Dokumentation (7:35 Min)


 

Vorträge, Diskussionen, Filme, Performances und Workshops zum digitalen Wandel. Mit Beiträgen von Mercedes Bunz, Richard Barbrook (UK), Sascha Lobo, Tomáš Sedláček (CZ), Aral Balkan (UK), Angela Richter, Viktor Mayer-Schönberger und vielen anderen.

Mit einem Auftaktsymposium zu den „kalifornischen“ Ursprüngen und aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung eröffnet die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius im Februar 2016 das Bucerius Lab. Das Bucerius Lab ist ein Labor für Zukunftsfragen und konzentriert sich auf den digitalen Wandel. Mit dem Lab schließt die ZEIT-Stiftung an die Zukunftscamps der Initiative „.vernetzt# – Wie wollen wir leben?“ an.

Ein Kongress zum digitalen Wandel unserer Welt
Der Verweis auf die „kalifornische Herausforderung“ ist sowohl Ausgangspunkt als auch Metapher für eine Kultur, die global prägend wirkt. Das Symposium stellt mit einer Reihe von Vorträgen, Diskussionen und Workshops die Herausforderungen des digitalen Wandels in den Mittelpunkt und wirbt für einen ebenso kritischen wie konstruktiven Diskurs über die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen.

Frank Schirrmacher zeichnete ein düsteres Bild, als er von einer „Programmierung der Gesellschaft und des Denkens“ sprach. Ist diese Diagnose zutreffend? Welches Verständnis von Fortschritt verspricht uns die kalifornische Digital-Kultur? Vor welche Herausforderungen stellt uns die Digitalisierung? Gibt es Alternativen zu den Innovationsmustern des Silicon Valley? Welche Folgen hat Big Data für unsere Freiheit? Wie wächst die digitale Stadt? In was für einer digitalen Zukunft wollen wir leben – und wie können wir sie gestalten? Diese und viele weitere Fragen werden uns am Freitag, 19.02. und Samstag, 20.02. auf Kampnagel beschäftigen.
Diskutieren Sie mit!

Die kalifornische Herauforderung: Den digitalen Wandel weiterdenken!

BUCERIUS LAB

Das Bucerius Lab ist ein Labor für Zukunftsfragen. Es konzentriert sich auf den digitalen Wandel, der in den letzten Jahren zu einem zentralen Motor gesellschaftlicher, ökonomischer, politischer und kultureller Veränderungen geworden ist. Mit dem Lab schließt die ZEIT-Stiftung nahtlos an die Arbeit der Initiative „.vernetzt# – Wie wollen wir leben?“ an. Neben Veranstaltung wird es viele neue Aktivitäten zum digitalen Wandel geben.
Was bedeutet dieser digitale Wandel für Demokratie, Ökonomie und Kultur, welche Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet er?

Ob die kalifornisch geprägte Digital-Kultur zu einem europäischen Gegenentwurf herausfordert, wie sich die Digitalisierung entwickeln muss, damit sie der gesellschaftlichen Entwicklung nutzt und nicht zur Bedrohung wird, welche „best practices“ sichtbar sind und ob der digitale technische Fortschritt auch zum gesellschaftlichen Fortschritt genutzt werden kann – das unabhängige ergebnisoffene Labor entwickelt dazu eigene Impulse, Debattenbeiträge und Handlungsoptionen und möchte damit den gesellschaftlichen Diskurs bereichern.