Diskussion mit internationalen Gästen //
Über die Licht- und Schattenseiten der Freiheit im Netz

Surfen, googlen, twittern, chatten – jeder Deutsche verbringt im Schnitt täglich 140 Minuten im Internet. Man kommuniziert ohne Zeitverzögerung mit Kontakten in aller Welt, pflegt Freundschaften, teilt Film- und Musikdateien, Erfahrungen und Wissen, tätigt Bankgeschäfte und erledigt Einkäufe. Die meisten haben keine Vorstellung davon, welche Spuren sie dabei hinterlassen und was sich hinter all den netzbasierten Anwendungen verbirgt, die in den letzten Jahren selbstverständlicher Teil des Alltags wurden.

Dark Web, Darknet, Deep Web und Invisible Web sind nur einige der Metaphern, die eine vage Ahnung davon geben, was die Suchmaschinen nicht verraten. Das Netz hinter dem Netz ist Schätzungen zufolge 500mal so groß wie das offizielle, von Google angezeigte Internet. In diesem Raum finden sich Netzwerkknoten von Umweltaktivisten, Menschenrechtlern und Freigeistern, aber auch von Geheimdiensten, Terroristen, Waffen- und Drogenhändlern.

Schafft das Netz also wirklich Freiheit? Stärkt es die Demokratie? Gibt es den „Vielen“ eine Stimme? Oder wird es uns am Ende kontrollieren?

MIT:
# Angela Richter ist Theaterregisseurin, die sich im Rahmen ihres Stücks „Assassinate Assange“ intensiv mit Julian Assange und der Hackercommunity auseinandersetzt.
# Andreas Leo Findeisen ist Medien- und Netztheoretiker, der zur künstlichen Intelligenz forscht sowie die freie Software-Bewegung unterstützt.
# Richard Barbrook ist Dozent für Politik an der University of Westminster und Autor, der die Wechselwirkung zwischen Zukunftsutopie, fiktiver und realer gesellschaftlicher und ökonomischer Entwicklung aufzeigt.

Moderation: Ole Reissmann, SPIEGEL ONLINE

ZEIT: 21.30 Uhr
ORT: K1 / Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg (Anfahrt)
EINTRITT: frei

Anmeldung erforderlich.

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